Ausrüstung auf Kanutouren 2017-08-22T14:34:29+00:00

Ich packe meinen Rucksack…

Raus in die Natur und ab aufs Wasser! Egal ob mit dem Kanu, Kajak oder beim Rafting – es könnte nass werden! Dabei kommt es, wie bei jedem Sport, auf die richtige Ausrüstung an. Während das Material meist vom Veranstalter gestellt wird, verrät unsere Packliste euch was ihr unbedingt am Körper und im Rucksack haben solltet.

Ausrüstung auf Kanutouren

Ob alleine, mit Freunden, dem geliebten Vierbeiner oder gleich der ganzen Familie – den Kanusport kann so gut wie Jeder erlernen und es wartet ein Riesen-Spaß für Groß und Klein. Vor Aufbruch ist es entscheidend nicht nur die Wetterlage im Blick zu behalten, sondern sich auch mit der zu befahrenen Region vertraut zu machen. Oftmals führen die schönsten Routen durch Naturschutzgebiete, mit deren Regeln und Gesetzen ihr euch bereits im Vorfeld vertraut machen solltet. Es ist wichtig zu wissen, wo man ans Ufer gehen darf und wo z.B. grillen oder zelten erlaubt sind. Achtet bei der Wahl der Route auf Wasserstand und Strömung, sowie mögliche Hindernisse und Stromschnellen. Vor allem Anfänger und Nicht-Kanubesitzer sollten sich an einen der zahlreichen Tourenanbieter wenden, die euch nicht nur zu diesen Themen genauere Auskünfte geben können, sondern auch mit Kanu, Paddel und Schwimmwesten versorgen.

10 Ausrüstungsgegenstände, die auf keiner Kanutour fehlen dürfen

Hier findet ihr unsere Packliste mit allem, was bei einer Kanutour mit Simsalabim Reisen nicht fehlen sollte. Da sich unsere Packempfehlung an Tages- und Tourenkanufahrer richtet, müsst ihr individuell entscheiden, welche Gegenstände für euer Erlebnis auf dem Wasser unerlässlich sind und welche ihr getrost daheim lassen könnt. Auf Zelt, Taschenlampe, Taschenmesser und Tourenlogbuch beispielsweise könnt ihr bei kurzen Fahrten natürlich verzichten. Simsalabim Reisen empfiehlt euch 10 Dinge, die zur Ausrüstung gehören:

kanu21. Sicherheit geht vor: Auch für erfahrene Schwimmer ist das Tragen einer Schwimmweste unerlässlich. Strömungen, Stromschnellen und versteckte Gefahrenquellen unter Wasser machen das Schwimmen nicht nur anstrengend, sondern können vor allem bei ungeplantem über-Bord-gehen für unangenehme Überraschungen sorgen. Obwohl Tourenveranstalter normalerweise Schwimmwesten stellen, solltet ihr euch vor dem Trip darüber informieren, ob ausreichend Material, vor allem für Kinder und ggf. Hunde, vorhanden ist.

2. Gepäck: Gerade wer längere Touren machen möchte, sollte sich wasserdichte Packsäcke oder Tonnen besorgen. Diese findet ihr in verschiedenen Größen, je nach Bedarf mit oder ohne Schultertragriemen, in jedem gut ausgestatteten Sportgeschäft. Richtig verpackt bleiben auch Schlafsack, Wechselkleidung, Handys oder Kameras trocken.

3. Die richtige Kleidung: Denkt bei der Wahl der Kleidung daran, dass ihr euch in der freien Natur und natürlich auf dem Wasser befindet. Da auch der Wetterbericht nicht immer 100% verlässlich ist, solltet ihr wie bei vielen anderen Outdoor Aktivitäten auf das Zwiebelprinzip setzen und auch für Regen oder Kälte etwas dabei haben. Beim Kanufahren kommt es auf die Wassertemperaturen an – liegt diese unter 15 Grad empfiehlt sich Neoprenkleidung. Da es nass werden könnte, denkt auf jeden Fall daran, Wechselkleidung mitzunehmen.
Kleiner Tipp: Kleidung aus modernem Polyester-Mischgewebe hält warm, ist leicht und trocknet schnell.

4.Die richtigen Schuhe: Auf jeden Fall an festes Schuhwerk denken. Auch wenn es nass werden könnte, sind Flip Flops oder Gummistiefel hier nicht die richtige Wahl. Am besten eignen sich Boots, Sport- oder Neoprenschuhe. Wem das bei hohen Temperaturen zu warm ist, kann auch auf wasserfeste Outdoor-Sandalen umsteigen. Wichtig ist auch hier guter Halt, eine feste Sohle und im Idealfall ein vorne geschlossenes Modell, um unangenehme Zusammenstöße zwischen Stein und Zeh zu verhindern.

5. Sonnenschutz: In stark bewaldeten Gebieten findet ihr zwar ab und an Schatten, im Boot aber seid ihr die meiste Zeit der Sonne schutzlos ausgeliefert. Kopfbedeckung und Sonnencreme gehören zur Grundausstattung.

6. Mückenschutz: Bei einem längeren Aufenthalt auf dem Wasser ist der richtige Insektenschutz immens wichtig. Hier gibt es eine große Auswahl und es bleibt jedem selbst überlassen, welches Produkt ihr bevorzugt.
Unser Tipp: Zieht auch bei warmem Wetter ein langärmliges Shirt an und bietet den kleinen Blutsaugern so weniger Angriffsfläche.

kanu17. Badekleidung: Wenn man schon mal auf dem Wasser unterwegs ist und die Sonne einem dazu noch ordentlich auf den Pelz scheint, sind Bikini und Badeshorts im Gepäck eine weise Entscheidung. Denkt daran das Boot vor Verlassen richtig anzubinden, achtet auf eventuelle Gefahrenquellen wie Strömung und Felsen und vergesst das Handtuch nicht.

8. Essen und Trinken: Auch bei kürzeren Fahrten ist ausreichend Wasser im Gepäck unerlässlich. Wer vor hat am Ufer zu picknicken oder zu grillen, sollte sich vorab den Flussverlauf ansehen und mit den Regeln und Gesetzen des jeweiligen Gebietes vertraut machen. Vor allem in Naturschutzgebieten ist das Grillen nur an dafür ausgeschriebenen Plätzen erlaubt. Bei längeren Touren ist nicht nur an ausreichend Proviant zu denken, sondern auch die üblichen Kochutensilien und ein Feuerzeug oder Streichhölzer dürfen im Gepäck nicht fehlen – eben all das, was man zum Campen in der freien Natur so braucht.

9. Orientierungshilfen: Während professionelle Tourenveranstalter euch entweder mit passendem Kartenmaterial ausstatten oder die Routen so festgelegt sind, dass ihr getrost darauf verzichten könnt, sind gutes Kartenmaterial und ggf. ein Kompass für Touren im Alleingang ein Muss.

10. Zelt, Isomatte und Schlafsack: Diese Gegenstände sind natürlich nur bei längeren Touren nötig. Wer eine mehrtägige Kanutour plant muss sich vor Aufbruch Etappenziele setzen und über Zeltplätze informieren. Denkt auch daran, Reparaturmaterial einzupacken und vergesst Zahnbürste, Zahncreme, Seife und Klopapier nicht.