Letzten Winter war es wieder soweit, die eine langersehnte Woche Skiurlaub stand an! Das ganze Jahr über freuen wir uns auf diese Woche im Winter; wenn wir endlich wieder mit Gleichgesinnten die Pisten runterheizen und abends unseren wohlverdienten Glühwein auf 2000 Höhenmetern genießen können. Dazu Kaiserwetter, Pulverschnee und frische Bergluft – so in etwa muss das Paradies aussehen.

Trotz all dem Spaß und der Freude, die wir dann erleben, überkommt uns direkt der Neid, wenn Freunde erzählen, dass sie sogar zwei Mal in einem Winter (!) in den Skiurlaub aufbrechen. Bei diesen Unterhaltungen wird einer ganz still (was sonst wirklich NIE der Fall ist), zu gefährlich wäre es, seine eigene Geschichte zu erzählen. Vermutlich würde ihn sowieso niemand für voll nehmen, wenn er über SEINEN Winter 2015/2016 berichtet. Wir tun es an dieser Stelle trotzdem und hoffen für Otto, dass sich seine Freunde nicht von ihm abwenden werden.

 

 

Der Winter seines Lebens mit Simsalabim Reisen
Otto ist ein lustiger Typ. Das wussten wir schon vom ersten Moment an, als er vor vier Jahren an unserem legendären SnowCamp, der Pulsschlag Tour, teilnahm.
Anscheinend haben wir in diesem Urlaub alles richtig gemacht, denn auch in den nächsten Jahren war der 31-jährige IT-Berater aus München Dauergast auf unseren Touren. Und wie das dann so ist, wenn man sich wohl fühlt, will man eigentlich auch am liebsten nie wieder weg. Bei Otto ist das aber anders als bei „normalen“ Menschen: Er sagt das nicht nur so, er macht das dann auch einfach – und bleibt!
In dieser Wintersaison war Otto nämlich unser liebster Gast auf verschiedenen Touren, ganze acht Wochen (!) verbrachte er mit uns in den Bergen. Natürlich nicht an einem Fleck, dafür gibt es einfach zu viele schöne Ecken in den Alpen und zu viele Pisten, die es als leidenschaftlicher Snowboarder auszuprobieren gilt. Daher hat Otto seinen Aufenthalt clever aufgeteilt: vier Wochen war er mit verschiedenen Gruppen am Montafon, vier weitere Wochen in seinem heißgeliebten Kleinwalsertal. Hier konnte er sich off-piste am Walmendinger Horn, dem Ifen und am Gottesacker Plateau körperlich verausgaben und abends auf der Hütte die Füße hochlegen.

Wobei, Füße hochlegen ist nicht gerade seine größte Stärke, das kann man schließlich auch zu Hause tun. Dann doch lieber in der Küche wuseln und das Team unterstützen – schließlich gehört man nach acht Wochen quasi schon zum Inventar und viele Gäste merken erst nach ein paar Tagen, dass Otto gar kein Teamer ist, sondern sich einfach nur so gut wie kein anderer auf den Hütten und im Skigebiet auskennt. Aber nicht nur der Sport über Tag hat es ihm angetan, als bekennender Genuss-Mensch lässt Otto keine kulinarischen Feinheiten (Erbsensuppe und Bolo-Brötchen) aus und probiert immer gerne neue Sachen aus (russischer Wein!). Und danach kann es im Partykeller der Bonanza Hütte, beim Meiern oder Après Ski an der Schirmbar weitergehen, Otto ist immer mit dabei und dreht auch nach unzähligen Pistenkilometern noch einmal so richtig auf.

Doch auch die schönste Zeit geht einmal zu Ende und so musste Otto zum Saisonende seine Tasche packen. Wenn er dann zurück in schneefreie Gefilde und dem Frühling entgegen fährt, verlässt uns nicht erst nach diesem außergewöhnlichen Wintermarathon ein treuer Kunde, sondern vor allem ein liebgewonnener Freund, den wir gerne jedes Jahr acht Wochen mit in Urlaub nehmen!